„Wissen Sie, mein ganzes Leben hatte ich das komische Gefühl, dass etwas Gewaltiges und Böses in der Welt vorgeht.”

“Nein, das ist nur völlig normale Paranoia, die kriegt jeder im Universum irgendwann.“

Dieses Zitat stammt von keinem geringeren als Douglas Adams und beschreibt unglaublich präzise das Gefühl, welches den Autor dieses Blogs beim morgendlichen Einschalten des Radios überkommt.

Es ist noch sehr früh und die Temperatur im Wagen liegt deutlich unterhalb des angenehmen Bereichs. Auf der Frontscheibe hat sich Tau niedergeschlagen. Weiterlesen

Buchrezension: „Auf Bewährung – Mein Jahr als Staatsanwalt“

In seinem Erstlingswerk berichtet Robert Pragst von seinem Jahr bei der Staatsanwaltschaft in Berlin-Moabit, dass er während der Richterprobezeit absolvieren musste. Der Autor wurde 1971 geboren und verdiente sein Geld als Croupier, Bankkaufmann und Immobilienmakler bevor er das Jurastudium abschloss und sich für das Richteramt bewarb. Weiterlesen

Warum man Paragraphen nicht auswendig lernen muss

Wer eigentlich nur wissen wollte, wie man im Jurastudium sinnvoll lernt wird hier fündig.

So stellt sich der Dialog mit irgendwelchen „random“-Studenten meistens dar:

Autor: Ah [setze beliebiges Fach ein, mit dem man später wirklich alles machen kann], klingt ja interessant (nicht wirklich, aber man ist ja höflich). In welchem Semester?
Student S: Im 2. Semester. Und was studierst du?
Autor: Jura. (sich der Tatsache vollkommen bewusst welche Frage folgt)
Student S: Was Jura? Das ist doch total anstrengend, da muss man doch alle Gesetze auswendig lernen!
Autor: Nein, vielmehr geht es um die Methodik und die Systematik des Rechts, beziehungsweise um Dinge, die eben nicht im Gesetz stehen.
Student S: Aha, verstehe. (tut er nicht, ist ihm aber auch egal, weil sein Vorurteil nicht bestätigt wurde) Weiterlesen

Warum bloggen in Gottes Namen um Himmels Willen?

Das tägliche Leben steckt voller Geschichten. Traurig, komisch, frustrierend schockierend oder beängstigend. Was aber diese Geschichten alle gemeinsam haben ist die Tatsache, dass sie wahr sind oder zumindest einen wahren Kern haben, wenn sie erzählt oder niedergeschrieben werden.

Der Autor dieses Blogs ist der Auffassung, dass Geschichten erzählt werden müssen, erst dann können sie auch etwas bewirken. Sei es Freude, Erstaunen, Bestürzung, Einsicht, Verwirrung oder schlicht und einfach wohltuende Genugtuung. Um Geschichten zu erzählen reichen die 140 Zeichen eines Tweets nicht aus. Ein Blog kann ausführlich sein, einen Spannungsbogen haben und man muss auch keine grammatikalischen Verbrechen begehen, um inhaltlich vollständig zu sein. Auch ist Twitter viel stärker auf den Moment fixiert, zwar meist niveauvoller als Facebook Posts, aber genauso kurzlebig.

Außerdem besitzt ein Blogartikel einen anderen Stellenwert, als ein Tweet oder ein Facebook Post. Er steht für sich, der Leser liest ihn bewusst, er geht nicht in einer mehr oder weniger frequentierten Timeline unter.

Zusammengefasst soll dieser Blog also Geschichten erzählen, die einen Effekt auf den Leser haben. Ausführlich und autonom, über dies und das, Jura, Politik und die Frage nach dem Sinn des Lebens, dem Universum und nach allem.

Noch Fragen?

Der Jurastudent