Schwarz-Weiß. Grautöne. Konsternation.

Die Dörfler mit den Fackeln und Mistgabeln haben Recht bekommen.

(Oder hat man sie besänftigt? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.)

Kaum vorstellbar, dass in einem Rechtsstaat so etwas möglich ist. Und wer jetzt noch schreit: „Hängt ihn noch höher!“, trägt in sich ein Hass- und Gewaltpotential, welches das eines durchschnittlichen Jugendstraftäters bei weitem übersteigen dürfte.

Die Frage die sich deshalb aufdrängt ist: „Leben wir in einer von der BILD-Zeitung regierten Gesellschaft von destruktiven Misanthropen?“. Oder besser, wollen wir in einer solchen Gesellschaft leben, in der Hass die einzige Antwort ist? Das materielle Jugendstrafrecht ist demgegenüber eine klare Absage und das macht Hoffnung! Aber man muss es auch richtig anwenden!

Ein Strafrechtsprofessor sagte am Anfang der StPO-Vorlesung einmal: „Eins muss Ihnen klar sein. Urteile werden auf die Haut von Menschen geschrieben.“

Das sollte jedem von uns bewusst sein.

Bildquelle: A.Dreher  / pixelio.de

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