…und der verschwundene Schatz

Als Jurastudent, so zumindest die Beobachtung des Autors, läuft die Subsumtionsmaschine dauernd, ständig und ununterbrochen. Egal ob beim Einkaufen,  Müll rausbringen oder Fahrrad fahren. Auch bei der Lektüre von Büchern, dem Ansehen von Filmen oder TV-Serien wird ohne Unterlass geprüft, wer was von wem woraus verlangen könnte  oder ob sich der Protagonist möglicherweise gerade gar nicht mal so gesetzestreu verhält.

Ein Fluch? Vielleicht. Aber man kann aus der Not auch eine Tugend machen. Als eingefleischter drei Fragezeichen Fan bietet sich bei jeder Folge nicht nur eine mal mehr, mal weniger spannende Detektivgeschichte, sondern auch ein vertrackter strafrechtlicher Sachverhalt, den es zu entwirren gilt. Spätestens bei den Konkurrenzen fängt der Kopf dann auch schonmal an zu dampfen. Mitbestrafte Vor- oder Nachtat? Ist das noch natürliche Handlungseinheit? Vor allem tauchen dort in relativ hoher Dichte Standardprobleme auf, die sich durch die inhaltliche Einkleidung viel besser einprägen.

Die drei Fragezeichenund der verschwundene Schatz - Der Buchumschlag

Die drei Detektive sind raffinierten Kunstdieben auf der Spur.

Im Rahmen einer privaten Strafrechts-AG ist daher im letzten Wintersemester ein Sachverhalt zu der drei Fragezeichen Folge „(22) und der verschwundene Schatz“ entstanden.

Der Sachverhalt steht nun hier zum Download, die Lösungsskizze folgt in einer Woche an dieser Stelle.

Wer möchte, kann bis zum Upload der Lösungsskizze am Mittwoch, den 28.05.2014 um 20:00 Uhr seinen eigenen Lösungsvorschlag per Mail an stoeller@students.uni-mainz.de  senden. Wer die beste Lösung erstellt hat, erhält wahlweise einen iTunes Download des Buches oder des Hörspiels im Wert von 5,99€.

Noch Fragen?

Bildquellen:
Der dicke Mann/fragezeichen.neuvertonung.de
Abbildung des Originalcovers mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags, entnommen aus:<Arthur, Die drei ??? und der verschwundene Schatz> (c) 1973 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart

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7 Kommentare zu “…und der verschwundene Schatz

  1. Wenn die „Subsumtionsmaschine“ erst einmal in Betrieb ist, hört sie nie wieder auf zu laufen. Das Studienende hilft da leider nicht, oder zum Glück.

      • Ursprünglich waren wir eine Uni-AG bei einem top Dozenten an einem sehr entlegenen Zeitpunkt Donnerstags um 6 im SoSe. Wir waren also nur 9 oder 10 Leute, sehr komfortabel 😀 Für StR III-V und StPO wurde nun aber auf Grund von Personalknappheit von der Uni keine AG mehr angeboten, sodass wir selbst für uns eine organisiert haben. Letztes Semester für StR III/IV, dieses für StR III-V und StPO auf Examensniveau, damit wir schonmal reinkommen 😉

      • Hut ab! Personalmangel. Man könnte meinen..ach..ich werde zusehen, dass ich ein gutes Räp besuche, kommerziell versteht sich. Nicht jede Uni heißt Heidelberg und kassiert Forschungsgelder ein, wie ***. Und sonst mache ich mir bisher keine Sorgen. Bin ja auch erst im Dritten und in Tübingen, leider. 😉

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